Asozialarbeiterklasse

31 März, 2008

Auf die Ohren²

Gespeichert unter: Hergehört! — asozialarbeiter @ 18:24

Auf vielfachen Wunsch Nach einstimmigem (hoho) Beschluss, ein weiterer Hinweis auf empfehlenswerte Musik:

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(Link)

Sind HAMMERHAI eine Ska-Band ohne Bläser,
dafür mit deutschsprachigen Texten und fetter Gitarre?

Oder handelt es sich hier um hart rockenden Orgel-Punk mit 60ies Touch
und einer ausgeprägten Vorliebe für Reggae und Dub?

Sind HAMMERHAI Hannovers Antwort auf die Bosstones,
oder doch eher der Konter auf Ideal und NDW?

Alles richtig und doch falsch!

Laut myspace-Seite machen Hammerhai „hammerhaiskapunkbeathiphop“, ich halte das für durchaus zutreffend. Allerdings machen sie auch gerade Babypause (dazu noch ein nachträgliches masel tov! an Susii, den Nachwuchs und den Herrn Papa).

Bis sie, hoffentlich so schnell wie möglich, wieder auf irgendeiner Bühne stehen, kann man entweder Tonträger hier käuflich erwerben, oder sich aber zumindest HIER ordentlich Appetit holen!

Schweinsgeil und bei jedem hören besser finde ich „Der Tanzbär Leonid“.

„Der Tanzbär Leonid, marschiert in seinem Käfig.
Die anderen Tiere lesen Nietzsche! Nietzsche! „

In diesem Sinne, viel Spass beim hören.

27 März, 2008

Auf die Ohren

Gespeichert unter: Hergehört! — asozialarbeiter @ 11:49

Morgen Abend, Kulturzentrum Schlachthof, Kassel:

Russkaja
(Link)

Wer sie nicht kennt hat:

  1. Was verpasst.
  2. Hier die Möglichkeit, mal reinzuhören.
  3. Oder eben Hier, via myspace.com.

Russisch/englischsprachiger SKA aus Österreich, geht ab wie die Katze der Familie Schmidt. Wird hoffentlich nicht allzu teuer, denn das brandneue Album „Kasatchok Superstar“ würde ich schon gerne mitnehmen.

Russkaja sind weiterhin die Band, die wo bei der österreichischen Late-Night-Show „Willkommen Österreich“ für Sound sorgt. Folgen dieser (empfehlenswerten) Sendung kann man sich wiederum hier anschauen.

Die Metzger in meinem Leben

Gespeichert unter: Sachen — Schlagworte: , , , — asozialarbeiter @ 10:36

Metzger, sie sind für mich Inbegriff des Unschönen. Sie sind blutverschmiert, brutal, ihnen Fallen Sachen aus dem Gesicht in die Wurstmasse und wenn sie am Wochenende am privaten PKW den turnusmässigen Ölwechsel durchgeführt haben und Montag morgens zur Arbeit erscheinen, mit Ölresten unter den Fingernägeln, dann pflügen sie mit Freuden unbehandschuht durch die gekutterte Masse, auf dass die Finger rein werden. Weiterhin neigen sie zur Brutalität.

Wie beispielsweise Bruno. Bruno ist ein ehemaliger Arbeitskollege von mir und gelernter Schlachter. Vermutlich war Bruno deprimiert, dass ihm die Frau weggelaufen war, oder dass er nicht mehr täglich töten konnte, sondern Feuerschutzschränke herstellen musste. Whatever, Bruno mochte mich nicht und liess mich das täglich spüren. Mir wars egal, war ja nur Bruno, trotzdem gab er sich redlich Mühe, mich immer wieder aufs Neue zu ärgern, sogar Kloppe hat er mir einmal angedroht. Aber war ja nur Bruno.

Der nächste Metzger war Oswald. Welch peinliche Figur. Bei Oswald ist so Einiges schief gelaufen, er wäre sooo gerne Bürgermeister in Bad Schussenried geworden, hat es sogar zweimal versucht und verkackt. Und das hat weh getan. Aber so dachte sich Oswald in bester never-fuck-a-fucker-Manier: „ich kann auch anders!“ und verkaufte den Rest seiner kümmerlichen Seele an den Teufel versuchte sich als Marionette der Industrie Botschafter der „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“, INSM. Eigentlich eher untypisch für ein Mitglied der Grünen, mag man denken – und weil Ossi nur konsequent ist, machte er dann auch mal was richtig und verliess die Grünen… nur um vorgestern seinen Mitgliedsantrag für die CDU bei deren Geschäftsstelle abzugeben. Spricht für sich selbst, denke ich.

Und dann gab es ja noch Dagmar, die Frau, die über so ein ausgeprägtes Gewissen verfügt, dass sie die greifbar nahe Möglichkeit für einen Politikwechsel in Hessen einfach mal so zerschlägt. Ja klar, Abgeordnete sind ersteinmal nur ihrem Gewissen gegenüber verpflichtet, aber irgendwie auch gewählte Volksvertreter. Das Volk wollte Roland nicht mehr, es gab die Möglichkeit, ihn abzusägen… Nunja.

Hallo Frau M, ihr „Gewissen“ hat mich sportliche 500 Schleifen für Studiengebühren gekostet. Könnten sie bitte nach Afrika gehen und Kinder retten, oder die Olympischen Spiele boykottieren? Ich mein’ ja nur, wegen Gewissen und so. Danke!

Mit etwas Anstrengung liesse sich bestimmt noch der eine oder andere KZ-Aufseher Metzger oder so finden, aber von denen hab ich fürs Erste genug.

Nachtragend um 11:21 Uhr:

Eben fiel mir noch Jens, der Sohn des ortsansässigen Metzgers ein, mit dem ich noch vor Kindergartenzeiten immer gern gespielt habe und der dann, als junger Erwachsener, überzeugter Neonazi wurde. Wobei, es ist ja nicht so, dass die Gute Seite einen verloren hätte… aber es passt irgendwie ins Konzept.

26 März, 2008

Gestalten mit Leichen(-teilen)

Gespeichert unter: Sachen — Schlagworte: , , — asozialarbeiter @ 17:17

Eigentlich wollte ich ja etwas über Metzger bloggen. Wikipedia hat mir aber gesagt, dass die eigentlich Fleischer heissen. Aha. Und die haben eine tolle Internetzseite, diese Schlachter Fleischer. Da stehen auch richtig interessante Sachen drauf, unter der Rubrik „Berufe > Talente gesucht“ (und wer fragt, warum ich mir das durchlese kriegt gescheuert) kann man sogar eine DVD bestellen, auf der fünf Nachwuchsfleischhackerfleischer einem sagen, warum das Fleischerhandwerk der poppigste Beruf auf Gottes grüner Erde ist.

Hey – 20 Euronen sollte uns das wirklich wert sein (ok und nochmal 19% Märchensteuer, weil ist ja kein Essen).

Ein weiteres und euch sicherlich überzeugendes Argument ist folgender Ausschnitt aus der DVD:

In dieser Sequenz beschreibt eine kreative Jungfleischerin, was sie zur Wahl des Berufes bewogen hat. Sie legt vor allen Dingen Wert auf die gestalterischen Möglichkeiten, die ihr im Fleischerhandwerk offen stehen.“

Schweinsgeil, hier der Link zum Video.

Kreative Jungfleischerin. Wer mich so nennt, kriegt auch gescheuert.

Nachtragend um 17:30 Uhr:

(via Titanic)

Lang lebe das Fleischerhandwerk!

Ich habe die Wurstmechaniker in der Tat unterschätzt bezüglich ihrer Kreativität. Die Geschenksideen (sic!) der Fleischerei Pahl in 2603 Felixdorf sind wirklich einmalig (hoffentlich).

Ganz toll ist beispielsweise die Wurstkatze:wurstkatze.jpg

Auch zu empfehlen, aber NSFW: „Pahl’s Puppe (für Herren)“. Erinnert mich an eine Sendung von Domian, in der es um einen Typen ging, der sich seine Gefährtinnen aus Hackfleisch… lassen wir das.

Guten Appetit!

Da platzt mir doch gleich der Arsch

Gespeichert unter: Sachen, Uncategorized — Schlagworte: , — asozialarbeiter @ 9:42

Midlifecrisisgeplagt plane ich dieses Jahr, wie einst Thomas D., mit meinem Wohnmobil auf Europatour zu gehen. Dafür braucht man bekanntermaßen ein Wohnmobil. Die üblichen Verdächtigen wie egay, etc observiere ich seit Monaten, wurde auch schon mehrfach überboten doch dann: direkt hier in meiner Hood „will wohl die, die wo neben dem wohnt“ ihr Womo verticken. Ich also da hin, gefragt. Sie sagt so „jo, vielleicht, aber ich frag meinen Mann, der is in Japan.“

Mann sagt „Nö!„, aber ich soll nach Ostern nochmal anrufen, weil Sie ihn nochmal umstimmen will, weil „wir brauchen es ja garnicht„. Ich rufe nach Ostern nochmal an, Mann sagt immer noch „Nö!„, ich natürlich böse. So böse, dass mir der Arsch fast geplatzt wäre. Wie hier zu sehen: BÄNG

Edith hat es hinaufgeladen, wohlan!

Was auf diesem genialen Video zu sehen ist, sah ich gestern in meiner Verzweiflung auf arte „La Nuit / Die Nacht“. Hintergrundinformationen gibts hier und weitere Videos zu diesem Projekt hier.

Irgendwie fand ich aber das Video dann doch so gut, dass ich schmunzeln musste und ich hab jetzt offiziell wieder gute Laune.

Auch lesbische, schwarze Behinderte können ätzend sein.

Gespeichert unter: Uncategorized — asozialarbeiter @ 0:10

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(behauptet zumindest Funny van Dannen)

Link, (via)

24 März, 2008

Childcare! Instructions for the Beginners

Gespeichert unter: Uncategorized — asozialarbeiter @ 15:21

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Vater werden ist nicht schwer, Vater sein hingegen sehr. In diesem Sinne hier ein paar Tipps für alle, die aus Versehen plötzlich unerwartet Eltern geworden sind und mit dieser Situation jetzt aber doch irgendwie überfordert.

pssst… hey you! like dirty pictures?

Gespeichert unter: Sachen — asozialarbeiter @ 14:26

Hier unten drunter gibts ja das Video von Ossário zu sehen, wie er in São Paulo urbane Hygiene betreibt. Kreativität, Pinsel, staubige Strassen und schmutzige Autos in Kombination mit Scott Wade sehen dann in etwa so aus:

(Youtube Direktwischiwaschi)

Ich jedenfalls nehme mir an diesem Ordnungswahn ein Beispiel und werde morgen früh erstmal die Strasse fegen! Wie es sich gehört. Ausserdem ist es ja irgendwie Kunst.

21 März, 2008

Reverse Graffiti

Gespeichert unter: Sachen — Schlagworte: , , — asozialarbeiter @ 15:34

Was wäre ein Blog oder Videos? Zumindest ärmer, weniger bunt. Daher lege ich jetzt nach und poste das erste Video (mal sehen ob’s klappt) hier im noch fast jungfräulichen asozialarbeiterklassenblog.

(Youtube Direktgraffiti)

Memo an mich selbst: dringend rausfinden, wie man ein Playerfenster hier einbettet den Player linksbündig einbaut und das Format vergrößert… ich bleibe dran :)

Mehr Infos über Ossário liefere ich, wenn der Player playt. Jetzt: Alexandre Orion a.k.a. Ossário ist ein Graffitikünstler aus São Paulo. Im o.g. Video macht er einen Straßentunnel in seiner Heimatstadt sauber. Wenn ich mich recht entsinne, waren es etwa 3500 Schädel, die er auf 160 Metern Länge und im Laufe von zwei Wochen in den Straßenschmutz gemalt hat. Gratis dazu gabs tägliche Besuche von Freunden und Helfern (Pozilei) … letztendlich aber keine Anzeige, denn „cleaning is not a crime“. Muha!

PS: Dies ist ja, wie eingangs erwähnt, die Videopremiere hier im blog… Den Link zu youtube.com unter den eingebetteten Player nochmal drunter zu setzen und die Bezeichnung „Youtube Direktgraffiti“ sind bei René von nerdcore.de abgeschaut. Kein Plan, ob „man das so macht“, oder nur er. Ich fands schicklich. Darum. Und ggf. sorry fürs klauen, René!

Schicke Bilder und ein cooles Tattoo

Gespeichert unter: Sachen — Schlagworte: , , — asozialarbeiter @ 14:55

Vor ein paar Wochen saß ich so an der Arbeit rum und las die von meinen Arbeitskollegen netterweise mitgebrachten Magazine. Unter Anderem lag dort auch das „greenpeace magazin.“ Ausgabe 1/08.

Besonders interessant fand ich die Fotos von Christopher LaMarca (im Speziellen die Galerie „Forest Defenders“) und von denen ist mir eins irgendwie intern hängengeblieben. Folgendes:

Christopher LaMarca

Erstens ist die Aussage schon irgendwie schön beeindruckend und zweitens finde ich die Tätowierung mal richtig geil. Leider hat dieses Tattoo aber schon jemand, also fällt es für mich weg. Trotzdem find ich es toll. So.

(Die Rechte an dem Bild hat vermutlich Herr LaMarca, whatever, wenn möglich mich nicht abmahnen. Thumbnail-und-klick-groß geht nicht, bei Interesse bitte Link benutzen, verbindlichsten Dank.)

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