Asozialarbeiterklasse

2 April, 2008

Happy Birthday…

Gespeichert unter: Sachen — asozialarbeiter @ 19:45

… ihr lieben, brennenden Kaufhäuser in Frankfurt am Main.

Heute vor vierzig Jahren deponierten Andreas Baader, Gudrun Ensslin, Horst Söhnlein und Thorwald Proll benzingefüllte Plastikflaschen mit Zeitzündern in zwei Kaufhäusern an der Zeil in Ffm, welche kurz vor Mitternacht zündeten. Die Aktion ging als „Kaufhaus-Brandstiftung“ in die Geschichte ein. Das Konzept der „Gewalt gegen Sachen“ war die radikale Antwort (unter vielen anderen) auf die Hinrichtung Erschießung von Benno Ohnesorg am 2. Juni ‘67 in Berlin.

Ulrike Meinhof (Journalistin) zitierte Fritz Teufel (langhaariger Hippie und Mitbegründer der „Kommune 1″) zum nun folgenden Gerichtsverfahren gegen die Brandstifter so:

„Es ist immer noch besser, ein Warenhaus anzuzünden, als ein Warenhaus zu betreiben.“

Hier kann man sich ein .mp3-File saugen, dass vom Westdeutschen Rundfunk produziert wurde und ein paar weiterführende Informationen enthält.

Selbstredend möchte ich hiermit NIEMANDEN animieren, ein Kaufhaus zu betreiben! Schreibt euch das hinter die Ohren!

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