Asozialarbeiterklasse

3 April, 2008

Was geht ab?

Abgelegt unter: Ghettolyrics — asozialarbeiter @ 9:39

Ein unerwartet sonniger Februarmorgen im Ghetto. Ich rauche aus Solidarität nicht bei Madame, möchte trotzdem ungern auf mein Nuttenfrühstück verzichten, also raus an die frische Luft.

Ich nippe vom Instantkaffee, inhaliere die feine Selbstgedrehte und passe so garnicht ins Bild, als ich an einem Laternenpfahl vorbeischlendere, an dem meine Augen kurz haften bleiben.

Offenbar hat jemand trotz ALG2-Perspektive und Versetzungsgefahr noch Zeit und Muße, sich um das Befinden seiner Mitmenschen zu Sorgen, lese ich. Scheinbar war es kein Englisch-Muttersprachler , aber die message kommt an.

.februar-006.jpg

Naja, die Zigarette hat sich ohnehin in Luft aufgelöst und ich setze zum Rückweg an, vom Nikotin etwas weggepresst, aber lächelnd, denn: da draussen ist jemand, dem mein Wohlergehen am Herzen liegt.

1 Kommentar »

  1. Eindeutig ein äusserst kreativer Beitrag zum 2. Internationalen Day des Denglish, wie er bei verbrochenes described wird

    Kommentar von mkorsakov — 7 Juli, 2008 @ 20:30


RSS-Feed für Kommentare zu diesem Artikel. TrackBack URI

Einen Kommentar hinterlassen

Bloggen Sie auf WordPress.com.