Midlifecrisisgeplagt plane ich dieses Jahr, wie einst Thomas D., mit meinem Wohnmobil auf Europatour zu gehen. Dafür braucht man bekanntermaßen ein Wohnmobil. Die üblichen Verdächtigen wie egay, etc observiere ich seit Monaten, wurde auch schon mehrfach überboten doch dann: direkt hier in meiner Hood „will wohl die, die wo neben dem wohnt“ ihr Womo verticken. Ich also da hin, gefragt. Sie sagt so „jo, vielleicht, aber ich frag meinen Mann, der is in Japan.“
Mann sagt „Nö!„, aber ich soll nach Ostern nochmal anrufen, weil Sie ihn nochmal umstimmen will, weil „wir brauchen es ja garnicht„. Ich rufe nach Ostern nochmal an, Mann sagt immer noch „Nö!„, ich natürlich böse. So böse, dass mir der Arsch fast geplatzt wäre. Wie hier zu sehen: BÄNG
Edith hat es hinaufgeladen, wohlan!
Was auf diesem genialen Video zu sehen ist, sah ich gestern in meiner Verzweiflung auf arte „La Nuit / Die Nacht“. Hintergrundinformationen gibts hier und weitere Videos zu diesem Projekt hier.
Irgendwie fand ich aber das Video dann doch so gut, dass ich schmunzeln musste und ich hab jetzt offiziell wieder gute Laune.
Vater werden ist nicht schwer, Vater sein hingegen sehr. In diesem Sinne hier ein paar Tipps für alle, die aus Versehenplötzlichunerwartet Eltern geworden sind und mit dieser Situation jetzt aber doch irgendwie überfordert.
Hier unten drunter gibts ja das Video von Ossário zu sehen, wie er in São Paulo urbane Hygiene betreibt. Kreativität, Pinsel, staubige Strassen und schmutzige Autos in Kombination mit Scott Wade sehen dann in etwa so aus:
Ich jedenfalls nehme mir an diesem Ordnungswahn ein Beispiel und werde morgen früh erstmal die Strasse fegen! Wie es sich gehört. Ausserdem ist es ja irgendwie Kunst.
Was wäre ein Blog oder Videos? Zumindest ärmer, weniger bunt. Daher lege ich jetzt nach und poste das erste Video (mal sehen ob’s klappt) hier im noch fast jungfräulichen asozialarbeiterklassenblog.
Memo an mich selbst: dringend rausfinden, wie man ein Playerfenster hier einbettet den Player linksbündig einbaut und das Format vergrößert… ich bleibe dran :)
Mehr Infos über Ossário liefere ich, wenn der Player playt.Jetzt: Alexandre Orion a.k.a. Ossário ist ein Graffitikünstler aus São Paulo. Im o.g. Video macht er einen Straßentunnel in seiner Heimatstadt sauber. Wenn ich mich recht entsinne, waren es etwa 3500 Schädel, die er auf 160 Metern Länge und im Laufe von zwei Wochen in den Straßenschmutz gemalt hat. Gratis dazu gabs tägliche Besuche von Freunden und Helfern (Pozilei) … letztendlich aber keine Anzeige, denn „cleaning is not a crime“. Muha!
PS: Dies ist ja, wie eingangs erwähnt, die Videopremiere hier im blog… Den Link zu youtube.com unter den eingebetteten Player nochmal drunter zu setzen und die Bezeichnung „Youtube Direktgraffiti“ sind bei René von nerdcore.de abgeschaut. Kein Plan, ob „man das so macht“, oder nur er. Ich fands schicklich. Darum. Und ggf. sorry fürs klauen, René!
Vor ein paar Wochen saß ich so an der Arbeit rum und las die von meinen Arbeitskollegen netterweise mitgebrachten Magazine. Unter Anderem lag dort auch das „greenpeace magazin.“Ausgabe 1/08.
Besonders interessant fand ich die Fotos von Christopher LaMarca (im Speziellen die Galerie „Forest Defenders“) und von denen ist mir eins irgendwie intern hängengeblieben. Folgendes:
Erstens ist die Aussage schon irgendwie schön beeindruckend und zweitens finde ich die Tätowierung mal richtig geil. Leider hat dieses Tattoo aber schon jemand, also fällt es für mich weg. Trotzdem find ich es toll. So.
(Die Rechte an dem Bild hat vermutlich Herr LaMarca, whatever, wenn möglich mich nicht abmahnen. Thumbnail-und-klick-groß geht nicht, bei Interesse bitte Link benutzen, verbindlichsten Dank.)
… du hast meinen Vater getötet. Mach dich gefasst, zu sterben!
Oder im englischen Original „My name is Inigo Montoya. You killed my father. Prepare to die!“ lautet einer der Schlüsselsätze in dem wunderbaren Buch „Die Brautprinzessin“ von William Goldman, welches ebenfalls als Hörbuch erschienen ist.
Ich muß gestehen, dass ich das Buch nie gelesen habe. Aber ich habe es gehört. Etwa 400 mal bisher. Brillant ist das Hörbuch allein deshalb, weil man mit Jochen Malsheimer und Dirk Albert Felsenheimer zwei brillante Vorleser gefunden hat, die mit einer ungeahnten Brillanz brillieren!
Ich gebe hier und heute aber keine Rezension zum Besten, sondern wollte vielmehr auf ein gar lustiges T-Shirt aufmerksam machen, welches mir doch eben bei thinkgeek.com vor die Linse sprang und bei mir für einen spontanen Lacher und ein wohlig-warmes Gefühl in der Plautze gesorgt hat. Schön.
Allerdings wird kaum jemand meine Begeisterung für dieses T-Shirt teilen, der nicht das Buch gelesen oder gehört hat, womit ja dann doch irgendwie eine Kaufempfehlung daraus wird. Das wollte ich eigentlich vermeiden…
Ich fange ja quasi bei Null an. Blogs kenne ich seit Jahren und interessant fand ich sie schon immer, nur weder hatte ich die „Skills“, selbst eins vom Stapel zu lassen, noch die Muße, mich damit auseinander zu setzen.
Gestern war es dann soweit. Es ward Licht!
Wie ein Blog auszusehen hat, ist mir ja bekannt, aber wie man das dann auch hinbekommt, bringe ich mir gerade selbst bei. Ich habe mittlerweile einen Bloghoster gefunden, dort sogar ein anderes Theme verbaut, kann Bilder in einen Text einbauen, Links setzen, Schriftgrößen ändern und lerne stündlich Neues dazu.
Man mag dies natürlich belächeln, mache ich ja auch, allerdings hab ich keinen Nerd im Freundeskreis, der mir mal zackhopp so alles beibringt – ich bin der Nerd im Freundeskreis! Was bleibt mir da anderes übrig, als autodidaktische Kenntnisgewinnung? Es kann also noch dauern, bis es hier cool ist.
Was ich heute plane zu lernen ist:
Gibt es eine Bloggerethik? Zu wem darf ich wann verlinken, wann nicht?
Wer sind , und ?
Blogroll: wen nehme ich auf, wen darf ich überhaupt aufnehmen?
Sollte ich mich mit dem 08/15-Layout begnügen, oder selbst was basteln?
Pings?
Damit sollte ich zunächst genug zu tun haben. Ich wünsche mir viel Spaß dabei.
Gestern Abend. Madame und ich schauen Shaunof the Dead. Ein grandioser Film.
Am Sonntag Abend gabs für uns „Per Anhalter durch die Galaxis“ auf Pro7. Gefiel ebenso.
Jedenfalls schauen wir SotD und in der Szene, als Shaun seine Geretteten zum „Winchester“ führt, treffen sie auf seine alte Klassenkameradin Yvonne, die ebenfalls gerade eine Gruppe rettet.
Auf einmal quiekt Madame, sie hat Declan, Yvonne’s Freund vollkommen richtig als Martin Freeman identifiziert, welcher ebenso Arthur Dent in PaddG spielt!
Nunja, denke ich, auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn da hat sie aber fein aufgemerkt und bin voll des Lobes für sie. Just in diesem Moment bietet sich mir die Gelegenheit zu einem cineastischen Gegenschlag auszuholen, denn wer läuft am Ende der Gruppe mit? Kein Geringerer als Matt Lucas, die dicke Hälfte des Komikerduos aus Little Britain. Wahnsinn, bin ich gut. Und aufmerksam!
(Martin Freeman, 2. v.l. und Matt Lucas, 1. v.r.)
Sicherlich, mit ein paar Minuten Lektüre der Internet Movie Database, oder des Filmabspanns hätte ich das schon lääängst wissen können, aber das wäre zu einfach gewesen.
Und ausserdem konnte ich der Madame so mal wieder beweisen, dass ich es doch ganz schön draufhabe.